Hund bellt nachts

Sie kennen das: erst liegen sie gemütlich und eingekuschelt im Bett, doch plötzlich ertönt lautes Bellen aus dem Nebenzimmer. Mit gemischten Gefühlen versuchen Sie erst weiter zu schlafen, doch das ist unmöglich. Doch selbst wenn Sie aufstehen und Ihren Liebsten beruhigen wollen klappt das nicht. Hier erfahren Sie, wie Sie es dennoch schaffen und endlich wieder in Ruhe schlafen können.

Viele Hunde bellen, weil es nachts deutlich ruhiger ist als tagsüber und sie so viel mehr Geräusche wahrnehmen als üblich. Sofern man einen leicht ängstlichen Hund hat kann es somit schnell zum Bellen kommen – und das ist für beide Parteien nicht schön.

Sicherstellen, dass der Hund sich wohl fühlt

Hunde die nachts bellen, sind ängstliche Hunde. Hier hilft es, ihnen Sicherheit zu geben.

Zu aller erst, also bevor Sie mit dem Hund das nicht-bellen üben, sollten Sie sicherstellen, dass sich Ihr Liebster wohl fühlt.

Hierfür empfiehlt es sich, dem Hund einen gemütlichen Schlafplatz herzurichten. Dafür braucht man zwei Dinge:

  1. ein bequemes Hundebett
  2. und einen festen Platz

Denn auch Hunde brauchen einen Ort, der für sie immer gleich ist und zu dem sie sich zurückziehen können. Wie bei uns Menschen 🙂

Sofern Sie das sichergestellt haben, können Sie mit einer ersten Übung beginnen.

Wenn der Hund nachts bellt hilft üben

Ob man es glaubt oder nicht, doch die nächtliche Situation lässt sich am tagsüber üben.

Das klappt zwar nicht mit jedem Hund, da viele merken, dass es nicht Nacht ist, dennoch lohnt sich ein Versuch alle mal.

Hierfür müssen Sie wie folgt vorgehen:

  1. Zu aller erst müssen Sie das Zimmer, in welchem Ihr Hund nächtigt, verdunkeln.
  2. Achten Sie darauf, dass keine Musik läuft, niemand redet und insgesamt alles sehr ruhig ist
  3. Sie werden nun merken, dass Ihr Hund sich bereit macht, auf das kleinste Geräusch zu reagieren.
    1. Zumindest, wenn er Ihnen abkauft, dass es Nacht ist.
  4. Nun sind Sie jedoch direkt bei Ihm und legen sich zu ihm.
  5. Dementsprechend müssen Sie nun jedes mal, wenn Ihr Hund sich erschrickt ihm zureden und ihn beruhigen.
  6. Wenn er wieder ruhig wird können Sie ihn ruhig mit einem Leckerli belohnen; davon jedoch nicht zu viel 🙂

Das ist die gesamte Übung. Falls Ihr Hund es jedoch nicht abnimmt, dass es Nacht ist, müssen Sie sich schlicht und einfach nachts zu ihm legen und ihm zureden und ihn beruhigen.

Falls das nichts hilft und Ihr Hund sehr ängstlich ist, hilft es ebenfalls, ihn mit in das eigene Zimmer zu nehmen. Achten Sie jedoch auf eine klare Grenze – das Bett von Ihnen sollte Ihr Bett bleiben. Dort hat Ihr Hund nichts zu suchen.