Hund bellt mich an

Das tut weh: der eigene Hund bellt mich an.

Ich selbst habe diese Situation schon oft miterlebt und verstehe, wie gemein so etwas sein kann.

Denn man verbringt Tag und Nacht Zeit mit dem Hund, pflegt und füttert ihn, fährt mit ihm zum Arzt und liebt ihn – und dann bellt er einen an.

Erfahren noch heute, wie du endlich wieder eine gute Beziehung zu deinem Hund aufbauen kannst.

Mehrere Arten von: mein Hund bellt mich an

Um dich vorab schon einmal zu beruhigen: es gibt mehrere Arten, weshalb dein Hund dich anbellt. Und einige davon sind gar nicht so schlimm.

Allerdings sind alle lösbar. Folgende Arten gibt es beispielsweise:

  • aufgrund von Freude
  • er fühlt sich Dominant
  • er hat Angst

Um diese verschiedenen Arten einmal näher zu erläutern, findest du nun jeweils detaillierte Beschreibungen.

Mein Hund bellt mich aufgrund von Freude an

Wenn dein Hund aufgrund von Freude bellt, hast du Glück gehabt. Zumindest in der Hinsicht, dass diese Variante mit die am leichtesten zu lösende Art ist.

Denn du hast bereits eine gute Beziehung zu deinem Hund – und diese kannst du nutzen um ihm das Bellen abzutrainieren.

Beachte ab nun folgendes: du musst deinen Hund ignorieren, wenn er anfängt zu Bellen.

Das heißt:

  • kommst du nach Hause und dein Hund bellt: ignoriere ihn
  • möchtest du mit deinem Hund spazieren gehen und er bellt dich an: ignoriere ihn
  • etc.

Ich weiß, dass das eine schwierige Aufgabe ist. Aber sie ist notwendig. Denn indem du ggf. selbst mit schimpfen auf das Bellen deines Hundes reagierst, fühlt er sich nur bestätigt.

Wenn dein Hund sich wieder beruhigt kannst du dich zu ihm niederknien und ihn zusätzlich durch eine ruhige Stimme zureden, dass er nicht bellen soll.

Mein Hund bellt mich an, weil er sich Dominant fühlt

Diese Art des Bellens ist schon ein bisschen schwieriger. Denn du musst deinem Hund zeigen, dass du sein Herrchen bist.

Beobachte dich mal selbst, während du mit deinem Hund spazieren gehst.

  1. Gibst du die Richtung vor, oder macht das dein Hund?
  2. Hast du die Zeiten bestimmt, in denen du mit deinem Hund spazieren gehst?

Bereits solche einfachen Entscheidungen kann dein Hund gravierend anders wahrnehmen als man annimmt. Denn daran erkennt er, ob er oder du führst.

Und wenn er denkt, er würde führen, möchte er dich mit dem Bellen zurechtweisen.

Achte ab nun darauf, dass du von Tag zu Tag mehr Entscheidungen übernimmst und deinem Hund zeigst, wo es lang geht – ohne dabei aggressiv zu sein.

Mein Hund bellt mich aufgrund von Angst an

Falls das der Fall ist, musst du mehr angenehme Situationen mit deinem Hund schaffen.

Setze dich ab und zu einfach mal zu ihm, streichel und kraule ihn, erzähle ihm etwas oder spiel einfach mal mit ihm.

Was du aber dringend nicht tun darfst: schimpfen, wenn er anfängt zu bellen. Lass das!

Versuch stattdessen ihn zu beruhigen, indem du ihm ruhig zusprichst.

Wachse an deinem Hund

Wie du siehst gibt es ganz unterschiedliche Wege, um das Bellen in den Griff zu bekommen.

Denn jede Art benötigt eine andere Herangehensweise.

Um allerdings die Motivation zu behalten denke immer an folgendes: wenn du es schaffst, deinem Hund das Bellen abzutrainieren, dann schaffst du noch viel mehr. Wachse an deinem Hund!

Sofern du mehr Informationen benötigst, um das Bellen schneller und besser in den Griff zu bekommen, dann schauen dir unsere Soforthilfe an. Mit dieser Soforthilfe bekommst du beinahe jede Ursache auf den Punkt gebracht – inklusive Erklärung, wie du es deinem Hund schnell abgewöhnen kannst.