Hund bellt im Garten

Bellt Ihr Hund im Garten?

Dann erinnern Sie sich sicherlich gerne an die Momente zurück, in denen Ihr Hund noch glücklich im Garten rumgetollt, Vögel gejagt und seinen Spaß hatte.

Mittlerweile beschwert er sich jedoch öfter über vorbeifahrende Autos, knurrt Vögel an freut sich nicht mehr über seinen Platz im Garten.

Das muss sich ändern. Denn nicht nur Sie und Ihre Nachbarn stört das, auch Ihr Hund ist unglücklich.

Sofort Hilfe: was tun wenn der Hund bellt?

Der Hund bellt im Garten

Normalerweise ist für einen Hund der Garten wie ein Paradies. Wenn er anfängt zu Bellen hat das meistens nur einen Grund: er konzentriert sich auf das falsche.

Offensichtlich beachtet er nämlich nur noch die Schlechten Dinge, statt das schöne Große zu sehen.

Um dem entgegenzuwirken und zu testen, ob es tatsächlich so ist gibt es eine einfache Übung:

  • Belohnung die nach Ablenkung folgt

Lassen Sie uns diese Übung mal näher anschauen..

Ablenken wenn der Hund im Garten bellt

Für diese Übung benötigen Sie folgende Utensilien:

  1. ca. 1 Stunde Zeit
  2. gutes Wetter (oder gute Kleidung)
  3. etwas zum belohnen
    1. bspw. Leckerlis

Wenn Sie alles zusammen haben können Sie wie gewohnt mit Ihrem Hund in den Garten gehen. Lassen Sie ihm ein bisschen Freiraum, sodass er in seine übliche Haltung kommt: bellen

Sobald er das erste Anzeichen von sich gibt, bellen zu wollen, lenken Sie ihn direkt ab. Rufen Sie hierzu – nett – seinen Namen.

Er wird direkt zu Ihnen hinüberschauen.

Und sofern das der Fall ist gehen Sie in gleichmäßigem Schritt mit dem Zeigefinger auf der Lippe zu ihm und sagen ruhig und bestimmend: „Pssst!“.

Laufen Sie bis zu ihm und knien sich nieder.

Wenn Sie es richtig machen wird er Sie verdutzt anschauen – und den Gedanken an das Bellen vergessen haben.

Geben Sie ihm nun seine Belohnung: Leckerlis, Streicheleinheiten, etc..

Daraufhin können Sie sich wieder von ihm wegbegeben und ihn weitermachen. Doch sobald er wieder Anzeichen für das Bellen von sich gibt wiederholen Sie dieses Vorgang.

Der Hund bellt ständig im Garten, ein Gefühl von Einsamkeit

Auch ein Hund kann sich durchaus einsam und verlassen fühlen.

Wird ein Vierbeiner ständig auf sich gestellt im Garten gelassen, möge dieser auch noch so groß sein und eine enorme Spielfläche für den Vierbeiner darstellen, wird er immer nach einer Möglichkeit suchen, jemanden auf sich aufmerksam zu machen. Und das gelingt der Fellnase am besten, indem er bellt.

Auch ein Hund braucht Beschäftigung und Zuwendung. In qualifizierten Hundeschulen lernt der interessierte Hundebesitzer, mit welchen Spielen und Übungen man den Vierbeiner sowohl körperlich als auch geistig fordern kann.

Diese kleinen Spiele, Tricks und Befehle, welche ausgeführt werden müssen, nehmen dem Hund die Langeweile. Somit muss er nicht mehr jedes Geräusch kommentieren, in der Hoffnung etwas Ansprache und Abwechslung zu erhalten. Nur ein ausgelasteter Hund ist ein zufriedener Hund.

Der Hund bellt aus Angst

Auch Angst und Unsicherheit führen häufig dazu, dass der treue Begleiter des Menschen ständig im Garten die Nachbarschaft mit dem Bellen in den Wahnsinn treibt.

Die Angst kann durch fremde Menschen, Tiere, aber auch durch alltägliche Geräusche ausgelöst werden.

Solchen ängstlichen Hunden hilft man am besten, indem man Ihnen die Angst nimmt. So etwas – und deutlich mehr, finden Sie bei unserer Soforthilfe.

In diesen Kursen werden die Fellnasen sozialisiert und liebevoll aber konsequent mit Lärm, anderen Tieren und anderen Menschen in Kontakt gebracht. So lernt der Hund seine Ängste zu kanalisieren und wird selbstbewusst, sodass er nicht mehr Zähne fletschend bei jedem Geräusch aufgeregt am Zaun hochspringen muss.

Ein guter Kurs hilft nicht nur dem Tier selbst ungemein, auch der Hundehalter bekommt so wieder ein besseres Gefühl für sein geliebtes Haustier, und auch mit den Nachbarn klappt es dann wieder besser.