Die Türklingel kündigt für deinen Hund etwas Großes an: jemand kommt, Bewegung entsteht und die Tür öffnet sich. Trainiere deshalb nicht erst mitten im Besuch.
Warum die Klingel so stark wirkt
Der Ton ist oft mit Aufregung, Erwartung und dem Begrüßen von Menschen verknüpft. Manche Hunde bellen aus Freude, andere aus Unsicherheit oder weil sie gelernt haben, dass Bellen die Türsituation beeinflusst.
Der Trainingsplan
- Lege einen Abstand zur Tür und einen festen Liegeplatz fest.
- Übe das Signal „Decke“ ohne Klingel.
- Spiele die Klingel sehr leise ab oder klopfe sanft.
- Belohne Orientierung zu dir und ruhiges Liegen.
- Steigere Lautstärke und Dauer nur, solange dein Hund ansprechbar bleibt.
Wenn Besuch wirklich kommt
Management ist erlaubt: Hund hinter ein Gitter, in einen anderen Raum oder an eine gut aufgebaute Leine. Bitte Gäste, den Hund zunächst zu ignorieren. Erst wenn die Aufregung sinkt, entscheidest du über Kontakt.
Diese Vorbereitung verhindert, dass dein Hund das Hochfahren bei jedem Besuch weiter übt. Sicherheit ist wichtiger als eine perfekte Begrüßung.
Häufige Fragen
Soll ich die Klingel abschalten?
Vorübergehend kann das sinnvoll sein. Parallel solltest du den neuen Ablauf in kontrollierten Schritten trainieren.
Was, wenn mein Hund nicht mehr frisst?
Dann ist die Übung zu schwer. Vergrößere den Abstand, reduziere den Reiz oder beende die Einheit.
Soll ich ihn an der Tür festhalten?
Nur mit sicherem, vorher positiv aufgebautem Equipment. Ziehen und Festhalten in der Eskalation macht die Situation häufig noch aufregender.
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